Abschaffung der Zeitumstellung muss europaweit angegangen werden

Der geringe Nutzen der Zeitumstellung rechtfertigt Kosten und Aufwand nicht

Seit den 80er Jahren gilt in Deutschland die Sommerzeit. Sie sollte dazu beitragen, dass als Reaktion auf die Ölkrise der Energieverbrauch reduziert wird. Die zweimal im Jahr stattfindende Zeitumstellung führt aber immer wieder zu Diskussion über ihren Nutzen. Wissenschaftliche Untersuchungen konnten z. B. keine relevanten Energieeinsparungen nachweisen. Kosten und Aufwand hingegen für die Umstellungen bleiben.

Außerdem gibt es medizinische Hinweise auf negative Auswirkungen auf den menschlichen Biorhythmus, insbesondere bei Kindern, die im Sommer ja eine Stunde früher in der Schule sein müssen, darunter leidet die Konzentration. Auch in der Landwirtschaft führt die Umstellung zu Problemen, z.B. bei Milchkühen.

Fakt ist: Wenn es während der Sommerzeit bei uns 12 Uhr anzeigt, dann ist die „wahre Ortszeit 12 Uhr“ eigentlich erst auf dem 30. östlichen Längengrad, auf dem beispielsweise St. Petersburg liegt. Die ÖDP spricht sich daher für eine konstruktive Diskussion um die Abschaffung der Zeitumstellung aus. Gesetzliche Grundlage ist die „Gemeinsame Europäische Sommerzeit“, die in der EU- Richtlinie 2000/84/EG geregelt ist. Daher muss das Thema europaweit gelöst werden.

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