ÖDP fordert mehr Priorität für das Thema Familie

Die ÖDP Baden-Württemberg sieht hinsichtlich des kommenden Bildungsplans in Sachen Familie Klärungsbedarf. Angesichts der Petition von Gabriel Stängle gegen den Bildungsplan 2015 ruft sie jedoch zu einer unaufgeregten, sachlichen und differenzierten Auseinandersetzung mit dem Thema „Sexualität im Bildungsplan“ auf.

Das Thema ist nicht neu: Im Bildungsplan von 2004, der Bildung als ganzheitliche Bildung versteht, wird Sexualität in vielen Fächern und Fächerverbünden thematisiert, und in der Schule sollen Werte wie Toleranz und Wertschätzung des Anderen wie auch ein Bewusstsein von Pluralität vermittelt werden. Nicht neu ist auch, dass das Geschlecht ein durchgängiges Kriterium darstellt – das gibt es seit Längerem in Bezug auf Frauengeschichte oder die Sozialkompetenzen (z. B. im Girlsday). Neu ist – laut einer seit November 2013 zur Diskussion stehenden Arbeitsvorlage zum Bildungsplan von 2015 –, dass neben der normalen Mann-Frau-Beziehung und neben der klassischen Familie nun auch davon abweichende Formen von Liebe und Gemeinschaft wie homosexuelle Beziehungen, Patchworkfamilien, Ein-Eltern-Familien, Wahlfamilien und „Regenbogenfamilien“ im Unterricht als gesellschaftliche Realität präsent sein sollen, ebenso transsexuelle Phänomene. Ziel: mehr Respekt, Toleranz und Weltoffenheit.

Landesvorsitzender Bernd Richter
Landesvorsitzender Bernd Richter

Zurück

Die ÖDP ÖDP Rhein-Neckar verwendet Cookies, um diese Website Ihren Bedürfnissen anzupassen. Zu den Cookie-Nutzungsbestimmungen