Ortskerne stärken

Angesichts der landesweiten Zunahme des Flächenfraßes im Jahr 2013 fordert die Ökologisch-Demokratische Partei / Familie und Umwelt (ÖDP) Baden-Württemberg eine verstärkte Nutzung innerörtlicher Entwicklungspotenziale.

Derzeit werden selbst in Gebieten, in denen die Bevölkerung stagniert oder zurückgeht, weiter naturnahe Gebiete und Ackerflächen zu Siedlungs- und Industriegebieten oder zu Verkehrsflächen umgewandelt. Damit gehen nach Ansicht der Partei wertvolle Lebensräume für Tiere und Pflanzen und Erholungsgebiete für die Menschen verloren.

In welchem Maße gegenwärtig innerörtliches Entwicklungspotenzial ungenutzt bleibt, zeigt laut dem ÖDP-Landesvorsitzenden Bernd Richter das „Modellvorhaben Kommunales Flächenmanagement Kreis Karlsruhe (MOKKA)“ auf, bei dem in drei ausgewählten Modellkommunen im Kreis Karlsruhe die Potenziale der Innenentwicklung untersucht wurden. „Zur Deckung des künftigen Flächenbedarfs müssen nicht zwingend neue Bauflächen ausgewiesen werden.“, so Richter. „Die Nutzung des innerörtlichen Potenzials, also der Baulücken, der Leerstände und geringfügig genutzten Grundstücke, reicht aus.“ Angesichts dieses Befundes fordert die ÖDP, auch in den anderen Landkreisen und Kommunen Baden-Württembergs das ungenutzte innerörtliche Entwicklungspotenzial zu untersuchen und der Stärkung von Ortskernen ein viel größeres Gewicht zu geben.


Zurück

Die ÖDP ÖDP Rhein-Neckar verwendet Cookies, um diese Website Ihren Bedürfnissen anzupassen. Zu den Cookie-Nutzungsbestimmungen